kärnten

Eine Presseaussendung des SPÖ-LAbg. Klubobmann Herwig Seiser schockt die Kärntner Ärzteschaft. Die SPÖ-Kärnten setzt damit einen weiteren, an Widerwärtigkeit nicht mehr zu überbietenden Tiefpunkt im Umgang mit der gesetzlichen Interessensvertretung, ihren gewählten Standesvertretern und letztlich der gesamten Ärzteschaft in Kärnten.

“Unsere politische Unabhängigkeit und die Tatsache, dass wir die Dinge beim Namen nennen, ist den herrschenden Strukturen offenbar ein Dorn im Auge. Die ungebrochene Einigkeit der Kärntner Ärzteschaft dürfte von bestimmten Kräften in diesem Land als große Bedrohung empfunden werden”, so Ärztekammer-Präsident Dr. Josef Huber in einer ersten Stellungnahme.

“Wenn man allerdings weiß, vor welchem Hintergrund Bert Brecht den “Kälbermarsch” geschrieben hat und ein SPÖ-Funktionär damit die Kärntner Ärzteschaft als eine willenlose, einem Führer folgende Herde herabwürdigt, dann hat das nichts mehr mit einer politischen Auseinandersetzung zu tun”, ist Dr. Josef Huber empört.

Mit diesem Vergleich habe man eine Grenze überschritten, was nicht mehr hingenommen werden könne. “Ich fordere Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser auf, seinen Parteifreund zur Räson zu bringen. Eine solche Verunglimpfung der Kärntner Ärztinnen und Ärzte ist schärfstens zu verurteilen”, so Präsident Dr. Huber abschließend.